Kulturplattform jourfixe-muenchen e.V.
Produktion und Aufführung von Bühnenshows (Collagen) aus Live–Darbietungen zu Multimedia–Einspielungen
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jourfixe–News

Hier berichtet Gaby dos Santos, Gründerin und Leiterin der Kulturplattform jourfixe–muenchen, vom Fortschritt laufender jourfixe Produktionen, von jourfixe–Premieren und Reprisen.

Außerdem hier vorgestellt werden Projekte, Sendungen, Veröffentlichungen und Aufführungen unserer jourfixe–Mitglieder
sowie Meldungen zu unseren Kooperationspartner/Innen und aus dem konzeptionellen Umfeld, zu     » » »
interkulturellen, inklusiven, interreligiösen Themen/Projekten

Ausführlichere Berichterstattung erfolgt außerdem punktuell in jourfixe Blogbeiträgen im jourfixeblog.wordpress.com
Kulturplattform jourfixe-muenchen
Termine, News & Tipps
Stand: 15. September 2018
Unser jourfixe–Mitglied Nikos W. Dettmer, Bildender Künstler und Präsident der MKG, ist in diesem Jahr seitens der Freunde Abrahams – Gesellschaft für religionsgeschichtliche Forschung und interreligiösen Dialog – mit der Gestaltung der Medaille für den Manfred-Görg-Preis 2018 betraut worden. Das diesjährige Motto lautet: "Religion verpflichtet zur Offenheit", angesichts der aktuellen politischen Großwetterlage zugleich ein Appell in alle (Glaubens)Richtungen. Der Festakt mit Preisverleihung und Podiumsdiskussion findet Sonntag, den 16. September 2018, um 17.00 Uhr im Karmelitersaal am Promenadeplatz statt. > DETAILS

Der Namensgeber des Preises, Prof. Dr. Dr. Manfred Görg (1938-2012). war langjähriger Ordinarius für alttestamentliche Theologie an der KatholischTheologischen Fakultät der LMU und gehörte zu den herausragenden Proponenten des wissenschaftlich fundierten Dialogs zwischen Christen, Juden und Muslimen in unserer Zeit.

 
Nach seiner Meinung zu den Stolpersteinen befragt, fand Avi Primor auf der Pressekonferenz der neuen Initiative BÜRGERBEGEHREN für Stolpersteine auf öffentlichem Grund auch in München deutliche Worte: Er verneige sich vor dieser Form des Gedenkens. In Israel sei es von Bedeutung, wie Deutschland sich heute darstelle und inzwischen könnten andere europäische Länder in Bezug auf das "Wiedergutmachen" von Deutschland lernen. Im übrigen gehe es nicht darum, israelische Bräuche nach Deutschland zu bringen, sondern darum, dass sich Gedenken in Landessitte vollziehe. Und führte als Beispiel die in steinernen Sarkophagen in den Boden eingelassenen Heiligen unserer Kathedralen an, was zum Titel des entsprechenden Berichts zur Pressekonferenz im jourfixeblog.wordpress.com wurde: "Auch Heilige liegen in Deutschland am Boden …"

Für eine Aufhebung dieses Verbotes setzt sich seit vielen Jahren bereits unermüdlich die "Initiative Stolpersteine für München" ein, unter Vorsitz unseres jourfixe–Mitglieds Terry Swartzberg und hat zwischenzeitlich eine ganze Reihe von Verlegungen auf privatem Grund durchgeführt. Eine weitere und bislang größte Verlegung von Stolpersteinen ist für Montag, den 11. November 2018 angesetzt, mit 34 weiteren Stolpersteinen, an 11 unterschiedlichen Verlegungsorten! (Details folgen zeitnah)

Zum Sonderweg der Stolpersteine in München s. a. im jourfixeblog.wordpress.com > –
Stolpersteine auch in München
Terry Swartzbergs Steine des Anstosses
Die Liebe zu ihrer Mutter kostete sie das Leben!

 
Momentaufnahme während des Soundchecks beim PROGNOSTIC–Konzert zum Abschied von Charles B. Logan im Village Sänger Charles B. Logan hat die Progressive–Rockband PROGNOSTIC nach einem konzertanten Abschied im Village verlassen ... Dazu schreibt" Artur Silber, Musik/PR–Manager und Schlagzeuger von PROGNOSTIC: TIME TO SAY GOOD BYE ... "Life is what happens to you while you are busy making other plans“ … Treffender als dieses bekannte Zitat von John Lennon könnte nichts unsere PROGNOSTIC-Situation beschreiben: Charles B. Logan, unser Sänger aus Leidenschaft folgt dem Ruf seiner betagten Eltern und geht zurück in seine amerikanische Heimat. Wir machen als Band natürlich weiter und sind auch schon am Checken. Vielleicht gibts ja ne Überraschung ...

Mit dem Slogan "Artrock forever" tritt PROGNOSTIC am Samstag, 17.11.2018, um 20 Uhr, erstmals ohne Charles, dafür aber mit gleich mehreren Sängern im Rockmuseum im Olympiaturm auf. Eine spannende Interimslösung, bei der auch unser jourfixe–Mitglied, Sängerin Claudia Cane nicht fehlen wird.

Die außergewöhnliche, u.a. weil akkustische Wohnzimmer–Premiere von PROGNOSTIC, im Dezember 2017, inspirierte mich seinerzeit zu einem Beitrag im jourfixeblog.wordpress.com > Große Musik in Taschenformat

 
Gaby dos Santos, Elivs und Herbert Hauke amüsieren sich im Rockmuseum ...
Details > www.rockmuseum.de
Und apropos "Rockmuseum": Seit Ende August ist aus langjähriger freundschaftlicher Verbundenheit nun eine offizielle Vernetzung entstanden, mit dem jourfixe–Beitritt von Herbert Hauke, der das Rockmuseum 2004, in privater Initiative, im Olympiaturm gegründet hat und seither, gemeinsam mit dem Journalisten Arno Frank Eser führt.

Im Rahmen einer kleinen Führung erläuterte er mir, wie ein Junge der Nachkriegsgeneration mit den Großen der Rockmusik auf Tuchfühlung geriet, sich vom Fan zum Sammler entwickelte und daraus eine Münchner Kultur–Institution, mit derzeit über 800.000 Besuchern im Jahr, schuf. Hinzu kommen – sehr schnell ausverkaufte – Lesungen und Konzerte rund um das Genre. Das Museum bietet jedoch nur Platz für einen Bruchteil der Exponate, die Herbert Hauke im Verlauf seines Lebens zusammengetragen hat und für die es nun gilt, weitere Ausstellungsmöglichkeiten aufzutun, erzählt doch jedes von ihnen eine eigene Begebenheit aus einer Zeit faszinierender kultureller Umbrüche und Visionen. Das gilt auch und umso mehr für ihren Besitzer, ein personifizierter Beweis dafür, dass sich Träume leben lassen, die entsprechende Haltung vorausgesetzt ...

S.a. im jourfixeblog.wordpress.com > Der Turm rockt     Alle aktuellen Veranstaltungen

 
Foto (Deutschlandfunk) "Dirigentinnen verstören das Orchester mit ihrer sexuellen Energie", sagte der russische Dirigent Vasily Petrenko.

Als ich dieses Zitat aus dem Deutschlandfunk–Beitrag "FRAUEN, DIE DEN TAKT ANGEBEN" las, vermutete ich dahinter eine weitere Kuriosität aus dem Fundus chauvinistischer Sprüche der Kunst– und Kulturgeschichte. Beim Nachrecherchieren jedoch musste ich feststellen, dass dieser Dirigent sogar jünger ist als ich und zu dem sich daher herumgesprochen haben sollte, was für glänzende Dirigentinnen inzwischen die Musikwelt bereichern, wie zum Beispiel Oksana Lyniv, seit 2017 Chefdirigentin der Grazer Oper und des Grazer Philharmonischen Orchesters. Doch bleibt Lyniv, die ich 2016 bei der Konferenz "Und sie komponieren, dirigieren doch!" des Vereins mfm – musica femina münchen kennen gelernt habe, die Ausnahme.
(Zu "mfm" s. auch den nächsten Beitrag)

So heißt es weiter in dem Deutschlandfunk–Beitrag: Rund 130 Orchester gibt es in Deutschland, doch kaum mehr als eine Handvoll wird von Frauen geleitet. MEHR


 
Bilder: © Susanne Wosnitzka
vor und im Bundesministerium für Bildung und Forschung Berlin
"BERLIN IS CALLING" überschreibt Musikwissenschaftlerin Susanne Wosnitzka einen Besuch, der sie als Vorstand von mfm – musica femina mü e.V. in das "Bundesministerium für Bildung und Forschung" bzw. "Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend" führte:
Im Spätfrühling erhielten wir eine überraschende Einladung ins Bundesministerium für Bildung ..., das unsere Arbeit und unseren Beitrag zur Gesamtkultur so herausragend findet, dass es uns in einer Expertinnenrunde mit dabeihaben wollte.

Letzte Woche fand dieses Treffen für Quoteninitiativen dann direkt im Ministerium am Spreeufer statt, unter der Leitung von Dr. Martina Gräfin von Bassewitz – unsere Vorstandsmitfrau Susanne Wosnitzka war dabei, die quasi als Pro–Quote–Musik–Frau neben den geladenen Pro-Quote–Film–, Bühne–, Regie–, Medizin– und –Wirtschafts–Frauen zur Situation von Komponistinnen und Dirigentinnen sprach.

In diesem knapp zweistündigen Meeting bzw. Sondierungsgespräch wollte Dr. von Bassewitz herausfinden, wo wir alle Gemeinsamkeiten in puncto Diskriminierung, Diskussions- und Handlungsbedarf haben. Nun ist der Ball wieder beim Bundesministerium – diese Gruppe soll weitergeführt werden, ggf. als feste Beratungsgruppe, um Quoten und Quotengesetze dann auf Basis der sog. "Berliner Erklärung" deutschlandweit umzusetzen. Wir sind gespannt auf die weiteren Entwicklungen!


Zur Rolle der Frau in der Musik s.a. im jourfixeblog.wordpress.com die zwei Beiträge
"Die feminine Saite"       Das Archiv "Frau und Musik"  vorgestellt Susanne Wosnitzka

 
Ausgangsfoto: Dirk Schiff/portraitiert.de
Gestaltung der Bildcollage: Gaby dos Santos
"Unmögliche Mädchen" – In diesem jourfixe–Blogbeitrag reflektiere ich meine biografischen Übereinstimmungen mit der Literatin, Schwabinger Ikone, Skandal–Gräfin und Femme Fatale der Münchner Gründerzeit, Franziska zu Reventllow:

Zwar war es das „Flower-Power“– und nicht das "Jugenstil"–Feeling, das meine Jugend prägte, aber ... die Parallelen zur Hippie–Bewegung Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre sind leicht zu erkennen. Wie in der Boheme der Jahrhundertwende formierte sich auch in ihr eine Gegenkultur. Man protestierte gegen die Leistungsgesellschaft und die daraus resultierende soziale Deformation des Menschen (...), erläutert die Schriftstellerin Gunna Wendt, auf deren Reventlow–Biografie das Skript zu meiner Produktion beruht:
"Franziska zu Reventlow – Zum 100. Todestag"

Mein Anlass "Unmögliche Mädchen" zu schreiben, waren die Uraufführung des Historicals in der Monacensia, wo heute der literarische Nachlass der Reventlow lagert, wie auch die Reprise im Gasteig, beide übrigens ausverkauft!

 

Für Infos, Bookings und zur Aufnahme in den jourfixe–Newsletter:   dossantosgaby1@gmail.com     Fon: +49 89 44409206


Bildgestaltung und Homepage  © Gaby dos Santos