Kulturplattform jourfixe-muenchen e.V.
Produktion und Aufführung von Bühnenshows (Collagen) aus Live–Darbietungen zu Multimedia–Einspielungen
Home News BLOG Kalender   Produktionen:  Konzept Repertoire   Künstler   Chronik Archiv   Referenzen/Kooperationen Team/Kontakte Impressum
Kulturplattform jourfixe-muenchen
News & Tipps
Stand: 22. September 2017
  
jourfixe–News

Hier berichtet Gaby dos Santos, Gründerin und Leiterin der Kulturplattform jourfixe–muenchen, vom Fortschritt laufender jourfixe Produktionen, von jourfixe–Premieren und Reprisen.

Außerdem hier vorgestellt werden Projekte, Sendungen, Veröffentlichungen und Aufführungen unserer jourfixe–Mitglieder
sowie Meldungen zu unseren Kooperationspartner/Innen und aus dem konzeptionellen Umfeld, zu     » » »
interkulturellen, inklusiven, interreligiösen Themen/Projekten

Ausführlichere Berichterstattung erfolgt in jourfixe Blogbeiträgen

Veröffentlichungen von jourfixe–Künstler/Innen finden sich auch unter
» » » "CD/Buch/DVD" aufgelistet

Eine Übersicht der aktuellen jourfixe–Auftrittstermine findet sich unter
» » » "Kalender"
  
Das Sanierungsdebakel im "theater... und so fort" von Heiko Dietz zieht sich noch bis zum Jahresende!
 
Aus dem "theater ... und so fort", eines der besten Freien Theater Münchens, erreichen uns seit Wochenimmer neue Hiobsbotschaften, zwar tapfer mit Galgenhumor gewürzt, dennoch – wer sich bewußt ist, wie knapp man als Kunst– und Kulturschaffende/r im Normalfall über die Runden kommt und erst recht als Theaterleiter/In, kann man nur mit Heiko Dietz mitfühlen und für ihn hoffen, dass dieses Desaster mit dem Jahreswechsel tatsächlich ein Ende haben möge!

Heiko Dietz schreibt in einem Newsletter: Bei uns wird fleißig saniert. Nach aktuellem Stand müssen ca. 80% des Theaters komplett renoviert werden...

Die Toiletten müssen gänzlich erneuert werden. Aber auch die Bühne, sowie die Tribüne und der gesamte Zuschauerraum. Das dauert...

Wir konnten aber ein paar Vorstellungen zu anderen Theatern rüber retten.

Bitte besuchen Sie uns auch an diesen Orten!
                                                Wir können jeden Zuschauer brauchen!


< "Die Bar ist heute geschlossen...," kommentiert Dietz dieses Foto auf seiner Facebook–Seite
Die Termine der Aufführungen mit den jeweiligen Ausweich–Spielorten finden sich unter www.undsofort.de
 
NEU im   SALON LiteraturVerlag   der Fotoband   WE ARE ALL THE SAME von Dirk Schiff – portraitiert.de
Mit Zitaten und Portraits ganz unterschiedlicher Prominenter, Flüchtlinge und Menschen von nebenan

Hardcover   –   102 Seiten     –     Mit einem Vorwort von Uschi Glas     –     ISBN-13 : 978-3-939321-79-8
Vorbestellpreis bis zum 4. Oktober 2017: € 16;– / danach € 22,50   >   SHOP
"… Mir kam der Gedanke, dass alle Menschen gleich sind und es unerträglich ist, wenn Menschen unterschiedlich behandelt werden. Jeder Mensch könnte ein Flüchtling sein oder zu einem werden. Niemand kann dies ausschließen. Mich hat beeindruckt, welche Geschichte hinter den Gesichtern von Menschen steckt, …"   so Dirk Schiff

Aus dieser Überlegung entstand seine Idee eines Fotoprojekts mit begleitendem Buch "We Are All The Same".

Er berichtet weiter: "Für das Projekt wurden bereits Flüchtlinge, Prominente und Personen wie Sie und ich fotografiert:
u.a. Mario Adorf, Uschi Glas, Sahra Wagenknecht, Jutta Speidel, Johann Lafer, Muriel Baumeister, Walter Kohl, Aram Arami (Fack ju Göhte), Jimmy Hartwig, Albrecht von Weech, Prince Damien, Ron Williams, Hansi Kraus, Eric Kabongo, „Hauptrolle Willkommen bei den Hartmanns“, Louisa von Spies, „Sturm der Liebe“, Toni Netzle, Florian Stadler, Bunte Chefredakteur Robert Pölzer und viele weitere Prominente, haben das Projekt bereits unterstützt und sich portraitieren lassen."

Die Bilder können im Rahmen der Ausstellung erworben werden und ein großer Teil des Erlöses wird an die Flüchtlingshilfe München, sowie an botZeit e. V. gespendet.

" … Unabdingbar für die Gleichheit ist die Freiheit. Denn diese garantiert, nicht wegen sozialer und ethnischer Herkunft, sexueller Ausrichtung, politischer Einstellung oder wegen des Geschlechts diskriminiert zu werden. (...) Erst durch diese freiheitliche Toleranz gelangen wir zur gleichberechtigten Vielfalt, die wir schätzen und anstreben, … "     Uschi Glas, Verfasserin des Vorworts zum Buch
Am Mittwoch, den 4. Oktober 2017, um 19 Uhr, präsentiert Dirk Schiff seine Fotos erstmals bei einer Vernissage
zur Ausstellung "WE ARE ALL THE SAME" – WIR SIND ALLE GLEICH" im
Hotel Le Méridien in München.
 
FR, 22.09., 19.30 Uhr – Café Dompfaff, 81827 München – Massel Tov Quartett(cl, fl, guit, b, voc)

SA, 23.09., 20.30 Uhr – Schmidt–Haus, 92507 Nabburg – Massel Tov Trio (cl, fl, guit, voc)

Das Massel Tov Quintett spielt zu Terry Swartzbergs Dance Mob, Juli 2017   –   Hörprobe zur aktuellen CD   FÜNF   >>>
Seit die Band Massel Tov 1994 bei mir debütierte, damals gegründet und geleitet von Sängerin Andrea Pancur, fühle ich mich deren MusikerInnen besonders verbunden, zumal wir auch in Folge immer wieder gemeinsame Projekte zur Aufführung gebracht haben. Nach der Trennung von Andrea Pancur hat sich das Kernensemble akribisch ein neues musikalisches Konzept erarbeitet und legt seinen Schwerpunkt nunmehr auf:  
Repertoire:
– Hebräische Lieder und
   Tänze der israelischen Juden
– Osteuropäsche Tänze und
   jiddisches Liedgut der Ashkenasim
– Spanische Stücke der sephardischen Juden
– Jiddish Swing aus USA
Schwerpunkte:
– 3–stimmiger Gesang
– themenorientiertes Programmangebot
– Ausarbeiten solistischer Höhepunkte der
   einzelnen Bandmitglieder
Die Band setzt sich aus fünf MusikerInnen zusammen, tritt aber gelegentlich auch in kleinerer Besetzung auf. Nach dem Auftritt im Sommer 2017 auf dem Münchner Opernplatz (s. großes Foto), ist die umtriebige Formation in Kürze hierzulande bei zwei Gastspielen zu sehen und hören: Siehe Titelzeilen.
Mehr zu dieser ungewöhnlichen Band, den aktuellen Auftritten und Veröffentlichungen:
www.masseltov.com
 
FR, 22. September bis Sonntag, 9. Oktober
AusARTen – Festival 2017
Veranstalter: MFI – Münchner Forum für Islam – künstlerische Leitung Erkan Inan – Hotterstraße 16/Altstadt – Eintritt frei
"AusARTen" im Sinne eines Perspektiv–Wechsels durch Kunst dazu lädt dieses vielseitige Festival, das zwischen dem 22.9. und 9.10. auch in diesem Jahr wieder vom Münchner Forum für Islam, in der Hotterstraße 16 veranstaltet wird:

Comic– und Graffiti–Kunst, Theater, Fotografie, Calligraffiti, Poetry–Slam, Musik, Filmkunst

Spannend auch zwei Impuls Vorträge zur Problematik von "Ausgrenzung und Rassismus", mit anschließenden Podiumsdiskussionen, entsprechend dem diesjährigen Motto: "Ausgrenzung und Diskriminierung? Ohne uns!" Dabei wird aus künstlerischer und fachspezifischer Perspektive sowohl die Diskriminierung und Ausgrenzung in unserer Gesellschaft als auch unter Muslimen beleuchtet.

Anhand dieses breit aufgestellten Festival–Programms sollen einmal mehr Einblicke in das kulturelle und künstlerische Potential deutscher und europäischer Muslim_Innen vermittelt werden, jenseits der Stereotypen um Kopftuch, lange Bärte & Co. Vielmehr laden Workshops, Diskussionen und Tanzveranstaltungen das Publikum ein, sich aktiv einzubringen und wenden sich dabei an Münchner_Innen jeglicher Couleur und jeden Alters, wie ein Graffitti–Workshop für Kinder oder ein Fotoprojekt zum Thema "Mein München" mit jungen Flüchtlingen.
Zum Download der vorläfigen Programm–Übersicht (PDF)

SZ–Artikel vom 19.9.:  
Ein Slam auf den Islam – Das Festival "AusARTen" will die Kulturen mit Performances, Podiumsdiskussionen und Ausstellungen zusammenbringen
 
Samstag, 23. und Samstag, 30. September, jeweils um 14 Uhr
Oktoberfest–Führungen über den Alten Südlichen Friedhof mit Florian Scheungraber
Treffpunkt: Friedhofseingang, Stephansplatz 2     –     Karten vor Ort € 7,-       > Anfahrt       > Anmeldung/Kontakt
Die Geschichte der Wies'n und die Persönlichkeiten der ersten Stunden kennen zu lernen, dazu lädt Florian Scheungraber auf seinen Oktoberfest–Führungen über den Alten Südlichen Friedhof in München ein: An den Gräbern wegweisender Verblichener erwarten die Besucher Geschichte und Geschichten rund um das größte Volksfest der Welt, wie u.a.:

Andreas Michael D'All Armi, Kaufmann und Bankier
Naturwissenschaftler Maximus Ritter von Imhof
Schriftsteller Maximilian Schmid,"Waldschmidt"
Michael Schottenhamml

Deren und weitere, mit vielen Anekdoten gespickte Lebensgeschichten, erzählt Florian Scheungraber, selbst Sproß einer Steinmetz–Dynastie und langjähriger Mitarbeiter der städtischen Friedhofsverwaltung in ebenso unterhaltsamer wie historisch fundierter Form.

Individuelle Gruppenführungen nach Absprache möglich
Weitere Details zu dieser und anderen Routen über den Alten Südlichen Friedhof sowie zu Florian Scheungraber:
www.florian-scheungraber.de
 
SA, 23. und SO, 24. September 2017, 20 Uhr     –     FESTIVAL zum 100. Jahrestag der russischen Oktoberrevolution

Dichter und Revolution – Schicksale, Hoffnungen, Dramen
präsentiert von
MIR – Zentrum für russische Kultur in München

Carl Améry Saal Gasteig     –     Festival–Pass € 10,- / € 5,- pro Tag an der Gasteig–Kasse oder über München Tickets
Tatjana Lukina, Präsidentin von MIR e.V. schreibt im Vorwort zu diesem Programm:

Die russische Dichterin Marina Zwetajewa, die für den Nobelpreisträger Joseph Brodsky "die größte Dichterin des 20. Jahrhunderts" war, sagte: "Hauptsache, bei der Revolution versteht man sofort: dass alles verloren ist. Dann wird es erträglich."

Wie erträglich das Leben für die russischen Dichter, Schriftsteller, Künstler und Intellektuellen war, die diese Revolution begeistert vorbereitet hatten, versuchen wir mit unserer literarisch–musikalischen Festival–Reihe zu analysieren."


Der unermüdlichen Tatjana Lukina ist dabei auch ein kleines Wunder gelungen:

Den jourfixe–Vorsitzenden, Musiker und Komponisten Jon M. Winkler nach vier Jahren Bühnenabstinenz wieder auf jene Bretter zu bewegen, die ihm nicht mehr die Welt zu bedeuten schienen! Beim Festival zu sehen und zu hören ist er in nachstehender Matinee:

Sonntag, 24.9., um 12:00 Uhr in "Die beiden Nabokovs und die Revolution" Vladimir Dmitrijewitsch Nabokov (1869-1922) und Vladimir Vladimirowitsch Nabokov (1899-1977), Vater und Sohn: Duma-Deputierter, später Regierungssekretär der provisorischen Regierung der eine – und ein später weltbekannter amerikanischer Schriftsteller der andere ... Dieser hat mehrere Autobiographien in unterschiedlichen Sprachen verfasst, aus denen sich mosaikartig fein beobachtete Episoden zu einem schillernden Panorama zusammenfügen, das einen lebendigen Einblick in die Wirren und Umbrüche jener Zeit vermittelt.

Der Textvortrag von Schauspieler Klaus Münster und Tatjana Lukina, wird von Jon Michael Winkler mit der Gitarre untermalt. Bei den Stücken handelt es sich um zwischen Pathos und Ironie schwankenden Eigenkompositionen, die auf einer russischen Volksromanze und einem Militärmarsch beruhen. Begleitet wird Winkler von Geiger Artur Medvedev (Taschen Philharmonie München, Orchester Jakobsplatz)
Programm–Flyer als PDF
 
DI, 26.09.17, ab 9 Uhr: MADHOUSE – das Münchner Begegnungszentrum für Sinti und Roma
feiert 30. Jubiläum mit einem großen Kultur – und Bildungsfachtag
Kulturhaus Milbertshofen – > Anfahrt     –     Eintritt frei
Selbst ein Sinto, rief Alexander Diepold (Foto) vor 30 Jahren MADHOUSE ins Leben, die Münchner Begegnungsstätte für Sinti und Roma, die er bis heute leitet. Das Jubiläum möchte er einmal mehr nutzen, um die "zigane" Minderheit in unserer Stadt sichtbarer werden zu lassen. Entsprechend beschränkt sich das breitgefächerte Programm nicht auf Festreden, Musik und Dance–Acts, sondern bietet auch eine Reihe von Impulsvorträgen und Workshops zur Lebenssituation dieser Volksgruppen, die sowohl informativ wie auch lösungsorientiert angelegt sind.
"Geschichte erinnern, Zukunft gestalten", lautet das Motto.

Zu Wort kommen werden namhafte Referent_Innen, allen voran Romani Rose, Vorstand des Zentralrats deutscher Sinti und Roma sowie Kulturreferent Hans–Georg Küppers. Die Veranstaltung steht unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeisters Dieter Reiter.

Um Anmeldung – sowohl für Einzelveranstaltungen wie auch für die gesamte Tagung –
wird gebeten bis spätesten Mittwoch, 15.9., unter:
diepold@madhouse–munich.com     oder     Telefon 089/71 67 222 500
Zum Download des Programm–Flyers (PDF)     –     Zu Alexander Diepold ein Portrait von Thomas Anlauf, Südeutsche Zeitung, 19.09.17
 
FR, 29. September 2017, 20 Uhr     –     PREMIERE des Bühnenstücks
"MILTON'S TOWER oder die schönheit der dinge" des inklusiven Ensembles der Freien Bühne München/FBM
Black Box im Gasteig     –     Karten € 18,- an der Abendkasse oder über München Tickets
Das ist unser Leuchtturm und er ist wunderschön, weil hier das Gras unter all den Sternen leise schläft ...
aus "MILTON’S TOWER oder die schönheit der dinge"
Fünf sehr unterschiedliche Menschen kämpfen auf einem abgelegenen Stückchen Erde darum, einen alten Leuchtturm in Schuss zu halten. Das Wetter ist stürmisch und der Kontakt zum Festland abgebrochen. Nun sind sie auf sich allein gestellt…

In den Tagen des Sturms offenbaren die beiden Männer und drei Frauen ihre Sehnsüchte, Hoffnungen und Ängste. Sie beschreiben ihre ganz eigene Vorstellung von Schönheit, Freiheit und einem selbstbestimmten Leben. Jedem von ihnen bedeutet der Leuchtturm etwas anderes und ob es mittlerweile noch eine Welt außerhalb von ihm gibt, wird immer fraglicher. So entspinnen sich die Figuren, berührend, dramatisch und mit einer ganz eigenen absurden Komik.

Das inklusive Ensemble der Freien Bühne München/FBM e.V. hat unter der Leitung von Regisseur Jan Meyer eine mitreißende Inszenierung erarbeitet.
Besprechung im jourfixe–Blog Milton's Tower   über meinen Besuch bei Proben sowie allgemeine Infos zum Theater/Konzept
 
DO, 5. Oktober 2017, 20.00 Uhr     Lesung von Gunna Wendt aus ihrer Romanbiografie
"Maria Callas – Musik ist, was ich am meisten liebe"

GARIBALDI am Marienplatz     –     Eintritt € 5;-     –     Um Anmeldung wird gebeten Tel.: 089/21 66 78 16

Cover Neuauflage 2017 Klappenbroschür
Klappenbroschur der Neuerscheinung 2017 von Gunna Wends Romanbiografie
Maria Callas – Musik ist, was ich am meisten liebe"

€ 14,99 / EBook € 11,99
erschienen im Verlag Herder
ISBN: 978-3-451-06824-9 / Bestellnummer: 4068243

Gunna Wendt
Kostümrecherche Mailänder Scala Foto: De Ponte
Vielschichtiges Portrait einer grandiosen Künstlerin

Keine Sängerin der Musikgeschichte hat die Menschen so bewegt wie Maria Callas. Ihr Gesang zog das Publikum in den Bann und übte eine fast magische Wirkung aus. Doch wer war Maria Callas jenseits der Bühne?

Gunna Wendt gelingt es, hinter der großen Bühnengöttin das Mädchen Maria zu entdecken und ihre Entwicklung vom unglücklichen Emigrantenkind bis zur umjubelten Operndiva darzustellen. Hinter dem Klischee von der egozentrischen Diva erkennt sie eine geniale, aber zutiefst unsichere Künstlerin, die auch ihr Leben als große Inszenierung gestaltete.
(Quelle: Klappentext)
Diesen Sommer hat Gunna Wendt den Schwabinger Kunstpreis 2017 zugesprochen bekommen und hielt eine bemerkenswerte Dankesrede ...
 
Samstag, 7 Oktober, 19.30 Uhr   –   Jazzfest München 2017   –   1. Termin   –   Motto: "Die letzten ihrer Art"

Veranstalter: JIM – Jazzmusiker Initiative München
Festival–Karte: € 27,10 bei München Tickets oder an der Abendkasse
DIE ACTS:
19.30 Uhr
19:30 UNIT LIVE: HELLO TRUFFLE & UNIT LIVE: TILL MARTIN TRIO
21.00 Uhr
21:00 ADELE NEUHAUSER & EDI NULZ
22.30 Uhr
"THE DYLAN PROJECT" VKKO feat. Jelena Kuljic
JazzerInnen dürfen sich in diesem Jahr auf ein Jazzfest freuen, das sich in mehreren Terminen über die gesamte Herbst–Saison erstreckt!

Den Auftakt bildet ein pfiffig konzeptioniertes Programm unter dem Motto "Die letzten ihrer Art", in dem die Hauptdarstellerin des ORF-Tatorts, Adele Neuhauser, als Rezitatorin mitwirkt, wobei davon ausgegangen werden darf, dass sie in dieser Funktion ebenso cool auftreten wird, wie man es von der taffen TV–Kommissarin gewöhnt ist ...
Die Eindrücke auf dem Jazzfest 2016 haben Jörn Pfennig, Jazzmusiker, Bestseller–Autor und JIM–Gründungsmitglied und mich zu einem
jourfixe–Blogbeitrag inspiriert > > > "Alles wird anders, aber nichts ändert sich"
 
Samstag, 14. Oktober 13 Uhr – 16 Uhr     –     Veranstalterin: Stolpersteine für München e.V.
Verlegung sechs weiterer Stolpersteine auf privatem Grund durch ihren Schöpfer, dem Bildhauer
Gunter Demnig
Mit Blumen und Kerzen werden wir an die NS-Opfer erinnern und gedenken.

Was vielen Menschen noch nicht bekannt ist: Stolpersteine widmen sich dem Gedenken ALLER unter den Nationalsozialisten verfolgten Gruppen, neben den Juden auch Homesexuelle, politisch Verfolgte, "Zigeuner" etc.

Die einzelnen Stationen am 14.10.:
13.00 Uhr
Augustenstr. 98
Wilhelm Olschewski sen., Willy Olschewski jun., Otto Binder
14.00 Uhr
Pestalozzistr. 36
Otto Karl Weis
14.45 Uhr
Baumstr. 4
Georg Fischler
15.30 Uhr
Landwehrstr. 20
Nathan Schütz
Der Bildhauer Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS–Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten.
Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE... Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.
Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist," zitiert Gunter Demnig den Talmud. Inzwischen liegen STOLPERSTEINE in 1099 Orten Deutschlands und in zwanzig Ländern Europas. Für 120 Euro kann jeder eine Patenschaft für die Herstellung und Verlegung eines STOLPERSTEINS übernehmen. Quelle und Details siehe unter > > > www.stolpersteine.eu

Nur in München ist deren Verlegung auf öffentlichem Grund bislang untersagt. Das zu ändern ist Ziel des Vereins Stolpersteine für München e.V.
jourfixe–Blogbeiträge zu bisherigen Stolperstein–Verlegungen in München   > > >
Juni 2017: Die Liebe zu ihrer Mutter kostete sie mit 16 Jahren das Leben           Zu den Verlegungen im Sommer 2016
 
August 2017 – Arrivederci, Servus "Dorli" Theodora Diehl (1921 – 2017) – Nachruf und Buch–Empfehlung
Sie war die Tochter des legendären Simpl–Wirts (von 1935 – 1943) und Kabarettisten (I hab die schönen Maderln net erfunden) Theo Prosel und der Sopranistin Julia Prosel. Entsprechend infizierte sie der Bohème–Virus spätestens als auch noch Lili–Marleen Sängerin Lale Andersen ihr zu einer Ausbildung als Schauspielerin riet. Auf der Bühne begegnete ihr jedoch der Schauspieler, Autor und Journalist Walther Diehl. So war bis in die 80er Jahre Familie statt Kunst angesagt.

Erst in späten Jahren war Dorli wieder aufgetreten, z.B. "2008 in der Revue „Der Simpl-Goethe und die Nachtigall“, in der vier Generationen unserer Familie mitwirkten", erinnert Tochter Gabriele Kirner Bammes."2011 wurde diese Revue in veränderter Form im "theater… und so fort" in München–Schwabing wiederholt, wobei meine Mutter diesmal mit ihren Erinnerungen durch den Abend führte – und sie sprach und agierte völlig frei und ohne Spickzettel, denn dieser wäre gegen ihre Berufsehre als Schauspielerin gewesen. Und das kurz vor ihrem 90. Geburtstag!" so Tochter Gabriele weiter auf der Gedenkseite.

Ganz so haben es damals mein Freund und jourfixe-Vorsitzender Jon Michael Winkler und ich auch empfunden: Dorli Diehls Auftritt an diesem Abend war ein Paradebeispiel wahrer Bühnenpräsenz!
Abschied von einer Ikone der Schwabinger Künstlerwelt   titelte folgerichtig auch die SZ.
Erstmals getroffen (Foto links, zweite von links mit diversen anderen ZeitzeugInnen) habe ich Dorli Diehl und ihre Familie 2010, im Gasteig, bei der Premiere des jourfixe–Historicals "Das Lied von Lili Marleen", in dem Dorli und ihre Schwester Resi in einem O–Ton zu Lale Andersen zu hören sind, die sie als junge Mädchen kennengelernt hatten.
.
In dieser Zeit überraschte sie mich auch damit, plötzlich über Email erreichbar zu sein und kurz danach auch noch via Facebook! Der elektronischen Medien bediente sie sich in Folge auch, um sich mit über 90 Jahren unter die BuchautorInnen zu begeben.

"Nur der Not koan Schwung lass’n" lautet stimmig der Titel ihrer spannenden Autobiografie. Diese kann über Gabriele Kirner-Bammes: kirner-bammes (at) t–online.de / Tel. 08141/72 4 72 bestellt werden. Der Versand erfolgt mit Rechnung, 12,90 € Buch zzgl. Versandkosten
"DIE PROSELS": Von hinten links im Uhrzeigersinn:
– Urenkelin Svenja Heise, an die sich das Gesangstalent der Ur–Urgroßmutter,
   die Sopranistin Julia Prosel, weitervererbt hat
– Urenkel, Liedermacher Prinz Chaos II. alias Florian Kirner
– daneben Peter Bammes mit Gattin Gabriele Kirner Bammes, Tochter von Dorli, die geimeinsam für
   den "Roggensteiner Bänkelgsang" stehen
– gefolgt von Dorlis Tochter Karin Lehndorfer
– ganz vorne Theodora „Dorli“ Diehl
– mit Enkelin, der Sängerin Heida Lehndorfer

Dieses Foto inspirierte mich zum Titel eines jourfixe–Blogbeitrags:
Abschied von der sanften Matriarchin eines Münchner Künstlerklans
Mehr zu Dorli Diehl » » » Meine Mutter Theodora Diehl von Gabriele Kirner Bammes
 
August 2017
Vergabe der AUFTRAGSKOMPOSITION 2018 seitens mfm – musica femina münchen an Lisa Streich/Schweden
Die Förderung von Frauen in der Musik hat sich der Verein mfm musica femina müchen e.V. seit 1988 zur Aufgabe gemacht. Dazu gehört auch alle zwei Jahre die Vergabe eines Kompositionsauftrags an eine Komponistin.

"Zum 8. Mal wurde dieser mit 7.500 € dotierte Kompositionsauftrag nun von musica femina münchen e. V. vergeben. Eine fachkundige Jury hat die 32-jährige Schwedin Lisa Streich einstimmig ausgewählt, eine Komposition für Kammerorchester in der Länge von 15 bis 20 Minuten zu schreiben. Das Werk wird in der Saison 2018/2019 vom Münchener Kammerorchester (MKO) uraufgeführt. Das MKO gehört zu den führenden Kammerorchestern weltweit und hat sich besonders der Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponistinnen und Komponisten verschrieben. Das Projekt wird gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. (...)"
(Quelle: mfm–Pressemitteilung)    

Details
www.musica–femina–muenchen.de
 
In Kürze Nachlese zur Aufführung mit Preisverleihung und Live–Übertragung in Deutschlandradio Kultur
des Konzerts am 16.10.17, "Roots Of Culture", mit dem Deutschen Jugend Kammerchor im Rahmen der chor.com 2017
Im Rahmen dieses Konzertes gelangt u.a. die von der Jury ausgewählte Siegerkomposition aus dem Kompositionswettbewerb, den der Deutsche Chorverband anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 ausgeschrieben hat, zur Aufführung:
Dijana Boškovic: "Dona nobis Pacem Shanti" für gemischten Chor und Perkussion

Die erfolgreiche Karriere der serbischen Komponistin und Flötistin begann bereits während ihrer Schulzeit. Es folgte ein abgeschlossenes Studium an der Hochschule für Musik in München mit anschließender Meisterklasse und einem Kompositionsstudium an der HfMT in Hamburg. Konzerte als Solistin, Kammer– und Orchestermusikerin führen sie seidem durch ganz Europa. So nahm sie unter anderem am Schleswig–Holstein–Musikfestival, dem BEMUS/Internationalen Musikfestival in Belgrad und dem Hohenloher Kultursommer teil. > Kurz–Vita (PDF)

Daneben gilt ihre musikalische Leidenschaft der Improvisation und vor allem der Komposition. Dijana Boškovic schreibt Musik für Querflöte und andere Instrumente, für Kammermusikensembles, Kammerorchester, Sinfonieorchester, Gesang und für das Theater. Ihre Werke umfassen inzwischen unterschiedlichste Auftragskompositionen.

2000 gründete sie in München das Versus Vox Ensemble für Moderne Musik, dessen Mitglied und musikalische Leiterin sie seither ist.

Seit vielen Jahren ist sie Mitglied bei
musica femina münchen, über längere Zeit war sie auch im Vorstand.
Eine bebilderte Nachlese zur Preisverleihung folgt zeitnah.
 
Nachlese zur Lesung am Freitag, 18.08.2017, 18 Uhr
Eine klassische Begegnung mit Gedichten von Tania Rupel Tera
Salon Ronstedt / Clemensstr. 9     –     Eintritt frei
Die Künstlerin umringt im Salon Ronstedt Tania Rupel Tera mit ihrem Verleger Franz Westner
Die Lyrikerin liest aus ihrem Gedichtband "Der Schrei der Tropfen"
Die ruhige Sommerzeit bot Gelegenheit, die Lyrikerin und Malerin Tania Rupel Tera hautnahzu erleben – und unerwartet viele Gäste nutzen sie! Auch mich hat die künstlerische Wucht Teras von der ersten Begegnung an begeistert.

Die gebürtige Bulgarin ist Tochter eines dort ebenfalls namhaften Lyrikers. Sie studierte an der Universität "Kliment Ochridski" in Sofia Literatur und Journalistik. Ihre Bilder malt sie bevorzugt in Acryl, Öl und Pastell. Seit 2005 lebt und arbeitet sie in München und ist seit Sommer Mitglied unserer Kulturplattform.

"Gegenstand meiner Arbeit ist der Mensch, sein Wesen, sein bewegtes Inneres, seine Seele mit all ihren Facetten. Am meisten interessiert mich, welche Gefühle, Sehnsüchte, Ängste und Wunden sich tief in ihm verbergen. So entstehen Momentaufnahmen – manchmal zart und poetisch in Metaphern und Allegorien, manchmal expressionistisch und mit der Wucht aufbrechender Worte und Farben ..." so Tania Rupel Tera.


Kürzlich veröffentlicht und auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt:

Tania Rupel Teras Lyrikband
"Der Schrei der Tropfen"

erschienen im

SALON LiteraturVERLAG
Details auf der jourfixe–BücherSeite             Video/Textprobe "Schwarze Vögel"
 
Ein Kurzportrait unseres neuen jourfixe–Mitglieds Terry Swartzberg
Journalist, PR–Fachmann, kultureller Alltrounder und Vorsitzender des Vereins "Stolpersteine für München e.V."
Der Wahlmünchner schrieb rund 25 Jahre als Korrespondent für die International Herald Tribune. Mit seinem Selbstversuch des permanent öffentlichen Tragens einer Kippa erregte er international Aufsehen; eine seiner Kippas schaffte es sogar bis ins Haus der Geschichte in Bonn, wo sie bis heute zu besichtigen ist.

Sein großes Engagement gilt dem Verein Stolpersteine für München e.V., dem er vorsteht. Während Teile der Israelitischen Kultusgemeinde und des Stadtrats die Verlegung von Stolpersteinen auf öffentlichen Grund noch immer verhindern, konzentriert sich der Verein längst auf Verlegungen auf privatem Grund. Anfang Oktober steht die grösste Stolperstein–Aktion bevor, die unsere Stadt jemals gesehen hat und bei der erstmals Gedenksteine auch für homosexuelle und politische Opfer des NS–Regimes verlegt werden.

Hauptberuflich widmet sich Terry Swartzberg der Konzeption und Durchführung internationaler Kampagnen, wie aktuell eine gegen die Umweltschäden der Ölindustrie im Südsudan.

Zuletzt organisierte er auf dem Münchner Opernplatz einen DANCE–MOB für eine bunte, tolerante Stadtgesellschaft (separate Nachlese in Kürze), eine Aktion, die typisch für ihn und Konsequenz einer sehr kosmopolitischen Biografie ist: Für Terry Swartzberg bilden Engagement und phantasievolle Lebensfreude zwei Seiten einer Medaille ...
jourfixe–Blogbeiträge zu Terry Swartzberg und einigen seiner Aktivitäten:
Terry Swartzbergs Steine des Anstoßes       Stolpersteine auch in München       Bayerns Justitia hinter Gittern
 

Für Infos, Bookings und zur Aufnahme in den jourfixe–Newsletter:   dossantosgaby1@gmail.com     Fon: +49 89 44409206


Bildgestaltung und Homepage  © Gaby dos Santos